Olympia-Gold für Bildhauerei und Literatur…

Die Olympischen Spiele sind neben der Fußball-WM das weltweit größte Sportereignis und blicken auf eine sehr lange Tradition zurück. Athleten und Mannschaften aus allen Teilen der Welt treten hier in den verschiedensten Sportarten gegeneinander an. Doch in der langen Geschichte dieses Wettkampfes ging es nicht immer nur um „Sport“ wie wir ihn heute kennen – im Laufe der Jahre kamen immer wieder neue Kategorien hinzu oder alte wurden durch neuere ersetzt. So waren zB. „Bildhauerei“ und „Weitspucken“ ganz normale Wettkämpfe, die genauso wie die Klassiker „Weitsprung“ usw. bewertet und geehrt wurden. Hier mal ein paar Kategorien, die das Kunsthandwerk olympisch machten:

Baukunst
Hier gab es nochmals eine Unterteilung in „allgemeine Architektur“ und „Städtebau“. Jan Wils erhielt zum Beispiel 1928 eine Goldmedaille für seinen Entwurf zum Amsterdamer Olympiastadion.

Malerei
Hier kam es mehrmals zu Änderungen der einzelnen Unterkategorien. So gab es ab 1928 Wettkämpfe für „Zeichnungen“, „Grafikdesign“ und „Gemälde“. 1932 kamen „Druckerzeugnisse“ und „Aquarelle“ hinzu, 1948 gab es dann nurnoch „angewandte Kunst“, „Kupferstich/Radierungen“ und „Ölgemälde/Aquarelle“.

Musik
Es gab Kategorien wie „Instrumentalmusik“, „Sologesang“, „Orchester“ und „Chorgesang“, allerdings hatte die Jury oftmals Schwierigkeiten, die eingereichten Werke zu bewerten, weil die Stücke immer nur als geschriebene Noten abgegeben und nie vorgetragen wurden.

…eigentlich schade, dass diese und viele andere interessante Kategorien abgeschafft wurden oder? 😊

EMILY REBMANN

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